Lange hat es gedauert und lange war es angekündigt. Am 21.7. machte die Europäische Zentralbank (EZB) dann schließlich doch ernst und erhöhte ihren Leitzins um 0,5 Prozentpunkte – auf sage und schreibe 0%.
Messen sind ein probater Spiegel für einen Markt. Stehen die Besucher dicht gedrängt, ist das oft ein Zeichen für Euphorie unter den Anlegern; ist nichts los, bedeutet das häufig das Gegenteil.
Anlagestrategien für Stagflation 2.0
Folgt man dem Narrativ des Mainstreams, sollte es der US-Notenbank gelingen, durch aggressive Zinserhöhungen und Abbau der von ihr gehaltenen Wertpapierbestände das Inflationsgespenst zu vertreiben.
„Großer Sprung nach vorn“
In der Zauberkunst, so heißt es, geschehen die entscheidenden Dinge dort, wo das Publikum gerade nicht hinsieht. Das war im Berichtsmonat auch an den Börsen der Fall.
Anzeichen von Panik
Am heimischen Aktienmarkt hat sich das Stimmungsbild wieder erheblich gewandelt. Inzwischen messen wir wieder einen deutlichen Pessimismus, der bereits Anzeichen von Panik erkennen lässt.
Unterirdischer Pessimismus
Inflationsraten von über 8% haben die Aktien- und Rentenmärkte nach einem kurzen Erholungsversuch nochmals in den Süden geschickt.
Aktien weiter meiden!
Mit „Zinsstruktur“ ist der Abstand zwischen langen und kurzen Zinsen in den USA und Europa gemeint.
Gold vs. Bitcoin
Über mehrere Jahre hatte der Bitcoin dem Gold den Wind aus den Segeln genommen. Besonders wer jung und technikaffin war, entschied sich bei der Suche nach einer Alternative zu US-Dollar und Euro gerne für die Kryptos.
Keine Rückkaufneigung
Willert: Das Erste, was wir verkauft haben, waren der Technologiebereich und die Emerging Markets.
Im Baissemodus
Noch unsere Juniausgabe stand unter dem Titel „Es grüßt der Bär“. Inzwischen hat dieser es sich an den Märkten bequem gemacht, oder in den abgewandelten Worten der früheren Kanzlerin: „Nun ist er halt da.